Aktuelle Informationen - Auswirkungen der Corona-Pandemie im Magdalenenstift


Im Magdalenenstift ist ein Krisenstab aktiv, der alle Maßnahmen in den Einrichtungen der Stiftung koordiniert und die notwendigen Maßnahmen verantwortet. Mitarbeitende, Klientinnen und Klienten sowie andere Betroffene werden gebeten, sich bei Fragen und Problemen an die jeweiligen Ansprechpartner im Bereich zu wenden. Für Anfragen oder Meldungen steht die E-Mail Adresse krisenstab@magdalenenstift.de zur Verfügung.

Nachfolgend informieren wir Sie zu den aktuellen Entwicklungen in unseren Arbeitsbereichen.


Seniorenpflegeheim - Stand 05.06.2020 - Information für Angehörige und Freunde

Update vom 05.06.2020

Am Dienstag wurden 102 Corona-Tests bei allen Bewohnern und Mitarbeitenden des Seniorenpflegeheimes Magdalenenstift durchgeführt. Davon waren 101 Tests negativ. Dies betrifft auch die drei in der Vorwoche noch positiv getesteten und aktuell in Quarantäne untergebrachten Bewohner und die sie freiwillig betreuenden Pflegefachkräfte. Der Test bei einer Betreuungskraft zeigte ein schwach positives Ergebnis, weshalb heute ein weiterer Test erfolgte. Der Test war negativ.

Bis heute hat kein Bewohner Krankheitssymptome entwickelt. Die erste am 14.05.2020 in ihrer Häuslichkeit erkrankte und positiv getestete Mitarbeiterin ist inzwischen auf dem Weg der Gesundung. Die wenige Tage später schwach positiv getestete Mitarbeiterin wurde inzwischen zum Ende der häuslichen Quarantäne zweimal negativ getestet.

Die negativen Testergebnisse und die Symptomfreiheit aller Bewohner sind positive Signale für die Wirksamkeit unserer durchgeführten Maßnahmen. Gemeinsam mit dem Gesundheitsamt werden wir die nächsten Schritte festlegen. Es gilt dabei, eine gute Balance zwischen notwendigem Infektionsschutz und den Bedürfnissen der Bewohner zu finden. Sie brauchen soziale Kontakte, Besuche von Angehörigen und ein liebevolles Umfeld. Die aktuellen Kontakteinschränkungen müssen eine kurzfristige und zeitlich eng beschränkte Maßnahme bleiben.

Unsere Mitarbeitenden stehen Angehörigen und Freunden für Auskünfte und die Kontaktaufnahme zu den Bewohnern gerne zur Verfügung. Besuche werden wir so schnell wie es verantwortbar ist und in einer sicheren Umgebung ermöglichen. Herzlichen Dank für das Verständnis und die vielen guten Wünsche.

Update vom 28.05.2020

Wir haben heute Nachmittag die Ergebnisse der 37 Testungen vom Dienstag erhalten. Leider wurde bei drei Bewohnern des Wohnbereichs 2 eine Infektion mit dem SARS-CoV2-Virus festgestellt. Die Betroffenen und ihre Angehörigen wurden umgehend persönlich informiert. Alle anderen Tests waren negativ. Allen Bewohnern - auch den Infizierten - geht es unverändert gut und es gibt keine Symptome. Auch das ist nur eine Momentaufnahme.

Die Betroffenen sind heute Abend gemeinsam mit einer freiwilligen Mitarbeiterin in die Quarantäne in unsere zurzeit geschlossene Tagespflege gezogen. Ein weiterer freiwilliger Mitarbeiter wird in Kürze folgen. Beide Fachkräfte werden in den nächsten Tagen eine intensive 24-Stunden Betreuung und Pflege sichern. Wir sind dafür unendlich dankbar. Für alle anderen Bewohner gelten vorerst eine vorsorgliche Beschränkung auf das eigene Zimmer und leider weiterhin weitgehende Kontakteinschränkungen. Alle weiteren Vorsorgemaßnahmen werden umfassend weitergeführt. Persönliche Schutzausrüstung und Desinfektionsmittel stehen ausreichend und in guter Qualität zur Verfügung.

Unsere Mitarbeitenden und Bewohner erleben gerade sehr hart, dass auch intensive Vorsorge und verantwortliches Handeln nur einen begrenzten Schutz gegen das Corona-Virus bieten. Für uns gibt es dabei keine Alternative zu einem offenen und transparenten Umgang mit der Situation. Wir alle müssen mit der Gefahr der Virusinfektion leben, sie ist ein Teil unserer Realität. Für Angst oder Panik gibt es keinen Anlass, sehr wohl aber für einen achtsamen Umgang mit den Gefahren. Anfang nächster Woche werden deshalb gemeinsam mit dem Gesundheitsamt weitere umfassende Tests bei Bewohnern und Mitarbeitenden durchgeführt. Die Vermeidung weiterer Infektionen und eine bestmögliche Versorgung der Betroffenen sind unserer wichtigster Auftrag. Wir alle geben unser Bestes.

Update vom 26.05.2020

Nach wie vor gibt es keine Krankheitsanzeichen bei Bewohnern und Mitarbeitenden. Es geht allen soweit gut. Wir sind dafür sehr dankbar und hoffen, dass die Infektionskette durch die schnelle Reaktion wirksam und frühzeitig unterbrochen wurde. Trotzdem sind wir weiter achtsam und beobachten sehr sorgfältig. Heute wurden deshalb gemeinsam mit dem Gesundheitsamt weitere umfangreiche Tests durchgeführt. Wir müssen mit dem Corona-Virus leben (lernen) und verantwortungsbewusst mit den Gefahren umgehen. Angehörige und Freunde können uns bei Fragen und Problemen gerne anrufen.

Information vom 18.05.2020

Liebe Angehörige und Freunde unserer Heimbewohner im Magdalenenstift,

Ende vergangener Woche wurde eine Betreuungsmitarbeiterin des Pflegeheimes in Ihrer Häuslichkeit positiv auf das Corona-Virus getestet. Sie war entsprechend unserer Richtlinien nach den ersten Symptomen zu Hause geblieben und konsultierte umgehend ihren Hausarzt. Nach der Information über das positive Testergebnis am Freitagabend handelten wir umgehend und leiteten weitere Vorsorgemaßnahmen ein. Das Betreuungsteam und einige weitere Mitarbeitende mit möglichem Kontakt zur Betroffenen blieben vorsorglich zu Hause. Das geplante Besuchskonzept wurde ausgesetzt.

Am Montag wurden gemeinsam mit dem Gesundheitsamt vorsorglich alle Bewohner und Mitarbeitenden mit möglichem Kontakt zur Betroffenen getestet. Am heutigen Donnerstag wurden wir über das positive Testergebnis einer weiteren Mitarbeiterin aus dem Betreuungsteam informiert. Sie war bereits vorsorglich seit Samstag zu Hause.

Alle anderen 58 Tests waren negativ und es gibt keine Krankheitszeichen bei Bewohnern und Mitarbeitenden. Wir hoffen, dass die Infektionskette durch die schnellen Maßnahmen frühzeitig unterbrochen wurde. Aber das ist nur eine Momentaufnahme. Wir sind sehr achtsam und setzen die Vorsorgemaßnahmen in enger Abstimmung mit dem Gesundheitsamt weiter verantwortungsbewusst um. Dabei steht das Wohlbefinden unserer Heimbewohner im Vordergrund.

Wir bitten Sie um Verständnis, dass wir das geplante Besuchskonzept daher ausgesetzt haben und keine Besuche möglich sind. Abhängig von der weiteren Entwicklung werden wir kurz vor Pfingsten gemeinsam mit dem Gesundheitsamt über die Möglichkeit zu Besuchen entscheiden. Unsere Mitarbeitenden stehen Ihnen gerne für telefonische Auskünfte und Kontakte zu Ihren Angehörigen zur Verfügung.

Wir werden Sie stets offen und transparent informieren. Die Corona-Pandemie ist eine Herausforderung, mit der wir alle umgehen und leben müssen. Wir bemühen uns in dieser Situation verantwortungsbewusst, aber auch ohne Angst zu handeln. Unsere Mitarbeitenden leisten ihr Bestes.

Seien Sie behütet und bleiben Sie gesund.


Kindergärten - Stand 02.06.2020 - Eingeschränkter Regelbetrieb

Die Kindergärten Herzogin Amalie und Ehrenberger Dorfspatzen sind seit dem 02.06.2020 im eingeschränkten Regelbetrieb. Wir müssen dabei eine gute Balance zwischen notwendigem Infektionsschutz, den Interessen der Eltern, den Bedürfnissen der Kinder und den Möglichkeiten unserer Mitarbeitenden finden. Wir freuen uns sehr, dass wir allen Kindern eine Betreuung von 8,5 bis 9 Stunden in ihren jeweiligen Gruppen anbieten können, auch wenn dies unsere personellen Kapazitäten und unsere Mitarbeitenden enorm fordert.

Wir danken allen Eltern für Ihre Geduld und Ihr Verständnis, besonders weil der Notbetrieb in denvergangenen Monaten für Sie und Ihre Kinder oft große Einschränkungen bedeutete. Sie haben in den vergangenen Tagen alle einen Elternbrief mit ausführlichen Informationen und den notwendigen Formularen erhalten. Bei Fragen stehen wir Ihnen gerne zur Verfügung.

Das Betretensverbot für bestimmte Personen gilt fort. Folgende Kinder dürfen die Kindertageseinrichtung auch im Rahmen des eingeschränkten Notbetriebs nicht betreten:
- mit dem Corona-Virus Infizierte,
- Personen mit direktem Kontakt zu an COVID-19 Erkrankten oder mit Corona Infizierten in den ersten 14 Tagen nach dem Kontakt,
- Reiserückkehrer aus Risikogebieten nach RKI in den ersten 14 Tagen nach der Rückkehr,
- Personen mit allgemeinen Erkältungssymptomen, solange die Symptome andauern.

Für den eingeschränkten Regelbetrieb gelten besondere hygienische Vorschriften, die wir direkt mit den betroffenen Eltern besprechen. 


Tagespflege - Stand 17.05.2020 - Weiterhin geschlossen

Die Tagespflege für Senioren im Magdalenenstift ist seit dem 18.03.2020 bis auf Weiteres geschlossen. Uns sind liegen keine Informationen vor, wann mit einer Wiederinbetriebnahme zu rechnen ist. Für die betroffenen Tagesgäste bieten wir bei wichtigen Bedarfen eine ambulante Grundversorgung an. Wir stehen Ihnen bei Problemen mit Rat und Tat zur Hilfe.

Bleiben Sie gesund und behütet. Die Schließung erfolgt auf Grundlage der Allgemeinverfügung des Thüringer Landesverwaltungsamtes vom 16.03.2020.


Diakonie-Sozialstation - Stand 13.03.2020 - Keine Einschränkungen

Zurzeit gibt es keine Einschränkungen in der Versorgung. Wir beobachten die Situation und haben tourenbezogene Notfallpläne erstellt.

Da pflegebedürftige Menschen ein besonderes Risiko für schwere Krankheitsverläufe und Komplikationen haben, tragen wir als Pflegedienst in dieser Zeit eine besondere Verantwortung. Wir haben unsere Klient*innen im Vorfeld über mögliche Konsequenzen im Ausbruchsfall informiert. Sollte die Zahl der Corona Infektionen in unserer Region deutlich ansteigen, besteht ein erhöhtes Risiko, dass sich Mitarbeitende und Klient*innen infizieren oder bereits infiziert haben.

Im Ernstfall könnte das bedeuten, dass wir nicht mehr alle Klient*innen im gewohnten Umfang versorgen können. Tritt diese Situation ein, melden wir uns telefonisch oder persönlich bei Ihnen und versuchen im Rahmen unserer Möglichkeiten eine Lösung zu finden. Bitte stellen Sie sich darauf ein, dass wir dann unsere Tourenplanung auf eine Notfallplanung umstellen. Wir bereiten dies bereits sorgfältig vor, um Engpässe und Notsituationen soweit wie möglich vorzubeugen. Es werden dann nur noch Leistungen erbracht, die unverzichtbar sind. Auch für die hauswirtschaftliche Notversorgung wie z.B. Einkäufe bereiten wir einen Notfallplan vor.

Darüber hinaus bitten wir Sie, in Ihrem persönlichen Umfeld verstärkt auf mögliche Krankheitsanzeichen wie Husten, Schnupfen, Halskratzen oder Fieber achtsam zu reagieren. Sollten Sie oder Ihre unmittelbaren Kontaktpersonen sich in Corona-Risiko- gebieten aufgehalten haben, sagen Sie uns bitte unbedingt telefonisch Bescheid und besprechen Sie mit uns das weitere Vorgehen. So schützen Sie sich und andere. Ein Merkblatt haben wir allen Klient*innen zugestellt.


Jugendarbeit/ Jugendsozialarbeit - Stand 02.06.2020 - Eingeschränkter Regelbetrieb

Die offenen Kinder- und Jugendhäuser The BASE Schmölln und East-Side Altenburg starten am 02.06.2020 mit dem eingeschränkten Regelbetrieb. Die Mobile Jugendarbeit startet ebenfalls schrittweise an einzelnen Standorten eingeschränkt und unter Einhaltung der jeweiligen Infektionsschutzkonzepte. Eine Beratung im Rahmen der aufsuchenden Jugendsozialarbeit erfolgt telefonisch oder digital. In Notfällen und bei Kriseninterventionen sind persönliche Beratungen unter besonderen Vorsichtsmaßnahmen nach telefonischer Absprache möglich.


Schuldner- und Verbraucherinsolvenzberatung - Stand 27.04.2020 - Eingeschränkte Öffnung

Die Schuldner- und Verbraucherinsolvenzberatung ist auf Grundlage der Thüringer Verordnung über erforderliche Maßnahmen zur Eindämmung der Ausbreitung des Coronavirus SARS-CoV-2 vom 26.04.2020 seit dem 27.04.2020 wieder eingeschränkt und nur nach telefonischer Voranmeldung für den Publikumsverkehr geöffnet. Die Beratung erfolgt weiterhin bevorzugt telefonisch oder digital. Außenberatungen und Präventionsveranstaltungen sind weiterhin abgesagt.

Evangelisch-Lutherisches Magdalenenstift Altenburg

Stiftsgraben 20
04600 Altenburg